EFA – Entwicklung von Frauenfacharbeit

Laufzeit: 01. Juli 2010 bis 30. Juni 2013

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer deutlichen Zunahme des Fachkräftemangels sind Unternehmen heute darauf angewiesen, Alternativen zur Deckung und Besetzung von Facharbeiterstellen zu erwägen. Eine bislang wenig in Betracht gezogene Möglichkeit ist die Besetzung von Facharbeiterstellen mit Frauen, die bereits im Unternehmen beschäftigt sind. Hier setzt das Projekt an: Geringfügig qualifizierte Arbeitnehmerinnen sollen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden, z. B. zur Facharbeiterin und somit ihre (qualifizierte) Beschäftigung im Unternehmen erhalten. Damit wird ein Beitrag geleistet, dass gerade auch gering qualifizierte beschäftigte Frauen gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen bekommen wie männliche Beschäftigte.

Das Projekt zielt auf die Erhöhung des Qualifizierungsgrades erwerbstätiger Frauen ab und auf die Verbesserung von Chancengleichheit.

Handlungsbedarf existiert auf verschiedenen Ebenen:

  1. In Unternehmen müssen Bedingungen dafür geschaffen werden, dass gering qualifizierte Frauen oder Frauen auf Einfacharbeitsplätzen zu Facharbeiterinnen qualifiziert werden können.
  2. Frauen müssen davon überzeugt werden, dass sich die Qualifikation für sie lohnt und die gesteckten Lernziele für sie erreichbar sind.
  3. Unternehmen müssen davon überzeugt werden, dass eine auf die Qualifizierung von an- und ungelernten Frauen abgestimmte Personalentwicklung im Zuge des demografischen Wandels eine sinnvolle Investition darstellt und nicht zuletzt zu einem Kompetenzgewinn führt.
  4. Es werden Modelle benötigt, wie ein solcher Personalentwicklungsprozess in Gang gesetzt, erfolgreich durchgeführt und langfristig im Unternehmen verankert werden kann. Zu einem solchen Modell gehören auch strukturelle Veränderungen im einzelnen Unternehmen mit besonderem Blick auf beschäftigte Frauen und solche, die z. B. Familie und Beruf besser vereinbaren wollen.
  5. Entwickelte Betriebsmodelle können zu einer breiteren Verankerung der Qualifizierungsidee von gering qualifizierten Frauen in der Wirtschaft beitragen; sie müssen daher in andere Unternehmen transferiert werden. Entwickelte und erprobte Modelle werden öffentlichkeitswirksam mitgeteilt.

Dieser Herausforderung nimmt sich das Projekt »EFA – Entwicklung von Frauenfacharbeit« an.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Aktion »Gleichste!!en – Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft«.

Kontaktpersonen beim bfw Gelsenkirchen

Elisabeth Meyer (Projektleitung)
Telefon: 0209 70092-83
Kontakt per eMail1

Burkhard Zille
Telefon: 0209 70092-77
Kontakt per eMail2

Judith Schulz
Telefon: 0209 70092-88
Kontakt per eMail3

Berufsfortbildungswerk
Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH (bfw)
Geschäftsstelle Ruhr-Emscher-Lippe/Rheinland
Emscherstr. 66
45891 Gelsenkirchen

Kontaktperson beim RISP Duisburg

Dr. Ute Pascher (Projektleitung)
Telefon: 0203 36303-32
Kontakt per eMail4

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V.
Heinrich-Lersch-Str. 15
47057 Duisburg

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Flyer Flyer5 2012-02-08 | 359,5 kB

Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft

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